VentoraBlog Chaotischer Blog über IT und persönliche Gedanken.

Die Linux-Challenge

Ich habe jetzt zwei Wochen lang nur Linux auf meinem Haupt-PC benutzt und bin äußerst positiv überrascht. Für die Leute die es nicht wussten: Ich habe schon des längeren ein Multiboot-System mit Windows 7 und Ubuntu GNOME. Warum gerade Ubuntu? Naja, das ist leicht beantwortet: Ich hatte nur Probleme mit GNOME und der Grafiktreiber. Fragt mich nicht wieso, aber bei Ubuntu GNOME hat alles auf Anhieb problemlos funktioniert.

Wie? Du kannst doch einfach deine Oberfläche wechseln, wenn GNOME Probleme bereitet?

Nein. Ich bin mit GNOME äußerst zufrieden und passt perfekt zu mir.

Ich habe mir aber die letzten zwei Wochen mir quasi selbst eine “Challenge” gemacht, nur Linux zu nutzen und es hat funktioniert. Sowohl für das Zocken als auch für die alltäglichen Dinge, es passt einfach alles.

Gerade beim Zocken hatte ich so meine Bedenken, aber die nativen Linux-Builds meiner favorisierten Spiele funktionieren ebenfalls tadellos. Teilweise vergesse ich sogar, dass ich gerade auf Linux zocke und eben nicht auf Windoof.

Linux ist einfach auch etwas für Bastler, muss man sagen. Zumindest sind das meine Erfahrungen, wenn man Leuten die Aufgabe stellt, z.B. mal das Foto im Fotoordner zu öffnen. Sie sind erschreckt, weil die typische Windows-Oberfläche ja nicht vorhanden ist. Außerdem wird man immer noch ein wenig schräg angeguckt, wenn man sagt, man nutze Linux (Das merkt man in der Berufsschule immer ganz toll und ist zum totlachen). Diese Leute sollten sich mal bewusst machen, was für ein Kernel auf ihren tollen Smartphones läuft. hust

Und wie geht’s jetzt weiter?

Da ich sowieso bald meine komplette Datenspeicherung umrüsten werde und neue Festplatten sowie SSDs beschaffen werde, bietet sich ein komplettes Systemreset ebenfalls an. Ich setze alles neu auf.

Ich werde ein RAID1 erstellen und darauf meine “Hauptdaten” sichern. Dazu kommen zwei SSDs, eine als Windows 7-Boot und eine als Linux-Boot. Aber warum dann doch Windows 7? Ganz einfach: Es gibt immer noch einige, zum Glück wenige Spiele, die einfach keine Linux-Builds mitbringen. Diese möchte ich aber nicht missen. Und inner VM zocken? Nein. Zumindest nicht bei der Grafikbeschleunigung…. Außerdem hat Adobe immer noch nicht Linux-Builds für After Effects & Co. mitgebracht. Schade aber auch. Zusätzlich zu den bereits 2 HDDs kommt dann noch eine hinzu, für alles andere eben.

Ich kann aber versichern, dass ich ab diesem neuen Aufsetzen Windows nur noch begrenzte Partitionen gebe, da ich dann Debian/Ubuntu zu meinem Hauptbetriebssystem machen werde. Mir gefällt einfach auch die ganze Softwarepolitik hinter Linux im Gegensatz zu Microsofts Windows.

Naja, der Eintrag war jetzt lang genug. Vielen Dank fürs lesen dir! Gern, kannst du deine Meinung zu dem Thema auch kundtun. Einfach eine Mail an mich schicken. (ventor (at) ventora.net)

Spiele-Entwickler und Linux

Hitman für Linux So eine Nachricht ist immer gut für einen neuen Linux-Gamer wie mich. Es freut mich, dass die Spiele-Entwickler von heute auch mal an die Linux-Seite denken. Sowas ist nicht selbstverständlich. Von meinen 95 Steam-Spielen sind mitterweile 30 auch mit nativen Linux-Builds ausgestattet. Find ich klasse!

Ich habe dem letzt auch mal ein paar Competitive Counter-Strike:GO Runden gespielt. Lief alles einwandfrei. Valve leistet da relativ gute Arbeit.

Also mein Appell an die Spiele-Entwickler: Weiter so! Wir bewegen uns in die richtige Richtung!

Jetzt muss nur noch Adobe ihre Produkte auch Linux-Tauglich machen. Dann kann ich Windows endgültig adé sagen.

Update: So schwer kann es doch gar nicht sein, die Produkte auch Linux tauglich zu machen. Auf Mac OS laufen sie ja auch schon. Das Filesystem ist das gleiche.

Ich liebe das Internet.

Einfach toll, was einige Leute mit einem Computer machen können.

Gähnende Leere

Heute ist wieder so ein Tag, wo ich einfach total lust habe zu bloggen. Aber ich weiß gottverdammt nicht was. Irgendwie kursiert gerade so nichts interessantes. Vielleicht einfach drauf los schreiben…

Boeing hat jetzt nach dem “Trump-Aufschrei” die Kosten für das neue Airforce-One-Modell gesenkt. Da bin ich ja mal gespannt. 4 Milliarden US-Dollar waren auch ein wenig viel. Ich kann das natürlich nicht beurteilen, bla bla, aber trotzdem. Die 747 ist ja sowieso bald tot. Gut verkaufen tut die sich definitiv nicht. Die Leute wollen heutzutage zweistrahlige Jets, mit der gleichen oder mehr Reichweite. Deswegen auch der Boom mit dem A350 oder der 787.

Rapider Themenwechsel: Meinem Laptop geht es bestens. Bald mache ich meine erste “Reise” mit dem Teil und dann kann das E470 mal zeigen, was es so im mobilen Betrieb drauf hat - ich bin gespannt!

Bilder? Ja, ist ja gut. Die kommen bald.

Update: Ich habe mir jetzt auch eine Bitcoin-Wallet angeschafft. Ich war in diesem Bitcoin-Thema nie so richtig drinnen. Aber jetzt habe ich mir das mal angeschaut und bin zu dem Entschluss gekommen: Hey, das ist eigentlich ziemlich cool!

Erster Eindruck nach 24 Stunden

So ich habe mein Notebook jetzt seit 24 Stunden. Auch wenn es einige nerven wird, weil ich quasi nur noch darüber schreibe, mache ich trotzdem einen kurzen Text über die ersten 24 Stunden.

Als Überblick nochmal meine Konfiguration:

  • Intel Core i7-7500U bei 2.70 bis 3.20 GHz
  • 16GB DDR4 RAM
  • 525GB Crucial SSD (nicht standard!)
  • NVidia GeForce 940MX
  • 1920x1080 IPS-Panel (matt)
  • Windows 10 und Ubuntu Gnome im Dualboot

Erster Eindruck

Direkt beim Auspacken merkt man, dass hier auf Bauqualität geachtet wurde und das ganze einen soliden Eindruck macht. Lenovo Notebooks der Business-Serie waren ja dafür bekannt einfach stabile Notebooks zu sein, und das hat sich bei meinem E470 auch bewiesen. Solide Verarbeitung und vor allem die Tastatur fällt auf. Ich bin einfach ein Fan dieser Tasten. Schreiben tut sich alles Prima und der Druckpunkt der Tasten gefällt mir deutlich besser als der meines Vorgängers (MacBook Pro 2014 Retina). Da hat das Teil schon mal gepunktet.

Betrieb und Software

Also eingeschaltet und meine zwei Betriebssysteme installiert (Windoof 10 & Ubuntu Gnome). Lief natürlich alles fix dank der SSD. Und schon treffe ich auf die erste “Schwierigkeit”: Windows 10! Ich habe vorher noch nie richtig mit Windows 10 gearbeitet, da auf meiner Hauptmaschine Windows 7 (und Ubuntu Gnome) läuft und das auch noch bis 2020 bleiben wird. Warum ich kein Windows 7 auf das E470 installieren kann, habe ich in diesem Post erwähnt. Und ich habe in meinen 24 Stunden etwas ganz entscheidendes festgestellt:

Abgesehen davon, dass ich Microsofts Unternehmenspolitik nicht leiden kann und Windows 10 nach wie vor verachte und für reine Spyware sowie ein legales Botnet halte, hat sich das Betriebssystem im Notebook-Betrieb bewiesen. Ich meine damit nur die Benutzerfreundlichkeit und vor allem im Umgang mit dem Touchpad hebt sich das “moderne” hervor. Es läuft einfach und kann mit Mac OSX konkurieren. Sicherlich ist das System auch um einiges “leichter”, somit geht auch der Akku nicht allzu schnell leer. Das merkt man dann doch. Für mich wirkt Windows 10 jedoch nach wie vor einfach unfertig. Es ist wie als hätte man Windows 7 genommen und dann Zusatzprogramme hinzugefügt. Z.b. die interne Mail- oder Wetter-“App”. Wieso ist dann noch der ‘old-fashioned’ Geräte-Manager dabei? So einige Sachen verstehe ich dann einfach nicht. Auch die Update-Politik ist für mich Mist, aber das hat ja nichts mit dem Laptop an sich zutun.

Selbst Virtualisierung mit VMWare Workstation funktioniert dank der 16GB RAM einwandfrei und flüssig, was mir auch sehr wichtig war.

Haptik

Das Touchpad funktioniert auch prima und flüssig. Erkennt Eingaben zuverlässig und tut was es soll, mehr kann man dazu einfach nicht sagen. Auch die Tastatur ist, wie vorhin beschrieben echt toll und macht ihren Job sehr gut. Das Gehäuse hat meiner Meinung nach die perfekte Größe, da ich ein leistungsstarkes und gleichzeitig mobiles Notebook gesucht habe. 14-Zoll waren da sehr ansprechend und auch das hat sich bestätigt. Den roten Punkt auf der Tastatur, welcher zum Maus bewegen gedacht ist, benutze ich allerdings kaum. Vielleicht ändert sich das ja auch noch später.

Akku

Zum Akku kann ich nun wirklich nicht viel sagen bei 24 Stunden. Bis jetzt macht es jedoch einen guten ersten Eindruck und scheint zuverlässig zu sein. Nach dem abstecken des Ladekabels wird erst eine Akkulaufzeit von 2h angegeben. Ich war schon enttäuscht und habe gedacht, dass das wirklich nichts wird. Allerdings hat sich die Anzeige dann stabilisiert und sagte mir satte 6 Stunden voraus. Kommt natürlich immer darauf an, was man so tut. Da ich in der Berufsschule mit meist nur Notizen mache und vielleicht mal surfe oder eine Mail schreibe bin ich da auch zuversichtlich.

Fazit nach 24 Stunden

Das Lenovo E470 ist ein wirklich gutes Notebook. Es ist mobil, leistungsstark und leise. Und auch bei einem Grundpreis von 800 Euro meiner Meinung nach ein absoluter Preishammer. Klar, Gaming ist mit dem Teil nicht möglich. Minecraft und ältere Spiele sind aber drinnen und das reicht mir persönlich sowieso aus. Das Notebook habe ich mir schließlich nicht zum Spielen gekauft. ;-)

Falls sich das hier ein Interessent durchliest und noch irgendwelche Fragen hat, nur zu! Im Internet findet man generell eher wenig über das Teil, deswegen: gerne Kontakt per Mail! ventor (at) ventora.net

Meinen PGP-Schlüssel sowie mein Twitter-Account findest du auch im FAQ.

Update: Bilder folgen noch!